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Bundesverdienstkreuz für Lüneburger Bezirksvorsitzenden

ELDINGEN. Landrat Klaus Wiswe zeichnete den Vorbild-Ehrenamtlichen Hans-Günther Kuers im Auftrag von Bundespräsident Horst Köhler mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für sein extrem hohes sportliches und kommunalpolitisches Funktionär-Engagement aus. „Überrascht“ und doch sehr „berührt“ zeigte sich Kuers dennoch während einer Feierstunde in Eldingen-Bargfeld mit den Vertretern vom Fußballsport, Kommunalpolitik und seiner Celler Behörde, der exakt drei Säulen seines arbeitsreichen Wirkens.

   Manchmal sei ein guter Vorsatz ganz schnell wieder vergessen, manchmal erwachse aus ihm aber ein großes Engagement, wie Wiswe in seiner Laudatio hervorhob. Im Falle Kuers begann dieses bereits schon im zarten Schüleralter von 15 Jahren, und zwar selbstbewusst als Betreuer der Ü 32-Altherrenriege der SG Eldingen. Auch auf kommunalpolitischer Basis war er nach der Gebietsreform 1973 mit erst 21 Lebensjahren einer der jüngsten Ratsherren seinerzeit. Von 1993 bis zum Ausscheiden aus dem Gemeinderat 2005 füllte er das Amt des Bürgermeisters der Gemeinde Eldingen erfolgreich aus. Auch im örtlichen Schützenverein hat er sich über mehrere Jahre unter anderem als Oberschützenmeister verdient gemacht. Betreuer- und Spartenleiteraufgaben seit 1968 im Heimatverein folgte von 1982 – 1992 der schaffensreiche Vereinsvorsitz. Früh erwarb er auch den Schiedsrichterschein. Der sich immer für Fairness im Sport einsetzende war mehrere Jahre Vorsitzender des Bezirks-, später des Verbandsjugendsportgerichts. Von 1996 – 2004 fungierte Kuers zudem als Vorsitzender im NFV-Kreis Celle, seit 2008 ist er Vizepräsident im NFV. Seit 2006 ist der Geehrte Vorsitzender des NFV-Bezirkes Lüneburg, und beweist tatkräftig, dass man gleichzeitig auch untergeordnet als Kreisliga-Staffelleiter im Celler Kreisspielausschuss tätig sein kann. „Ich habe mich nie nach vorne gedrängt, sondern bin gerne in zweiter Reihe tätig“, so der stets voll engagierte Kuers dazu. Davon, dass „HG“ immer für andere da war, zeugt letztendlich auch die langjährige Tätigkeit als Personalratsvorsitzender seiner Dienststelle. Die markante Besonderheit des agilen 57-jährigen: Auch ohne Mikrofon und Beschallungsanlagen verstehen die Mitmenschen seine gezielten Worte immer klar und deutlich. Ehrenamt bedeutet Kuers stets weniger die Ehre, als vielmehr das Amt – die Aufgabe, die es zu erfüllen gilt. Sein einziges Hobby ist und bleibt das ausgefüllte Leben: „Gut tun – tut gut“.                                                                                                                                                                      Horst Friebe               

Ausgezeichnetes Engagement: Hans-Günther Kuers (rechts), Landrat Klaus Wiswe und Gattin Gerlind Kuers während der Feierstunde

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