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FIFA-
und DFB-Schiri Michael Weiner am
22.06.2009 als Referent
beim Lehrabend in Celle
Als
Gast bei der Celler
Schiedsrichtervereinigung referierte FIFA-Referee Michael Weiner
über das ewig
junge Thema „Entwicklungen“, speziell im Profifußball. Weiner (40
Jahre –
Polizeibeamter, jetzt im Niedersächsischen Ministerium Integration
und Inneres
tätig) verbindet einiges mit Celle, zum Beispiel sein Kumpel Bernd
Hauer. Nicht
gemeint waren aber hier die vergangenen Entwicklungen: wie 1891 der
erste
Elfmeter, oder 1976 die Einführung der farbigen Kartons. Sondern
die der
Neuzeit – das entwicklungsträchtigste Jahrzehnt des neuen
Jahrhunderts. Mit
großem Fachwissen ausgestattet moderierte Weiner die flotte und
hochinteressante „One-Mann-Show“ beim Lehr- und Fortbildungsabend. Es
hat sich
viel getan, gerade in den letzten Jahren. Nach drei, wurden dann mit
dem
Offiziellen vier Schiedsrichter eingesetzt. Nun, auf Anregung von
UEFA-Präsident Michel Platini, wurde das Team in der neu
gegründeten Europaliga
durch zwei Torrichter auf jetzt „6“ Unparteiische aufgestockt. Auch als
Unparteiischer entwickelt man sich immer weiter, macht verschiedene
Entwicklungsphasen durch. Weiner zeigte per Beamer je vier negative und
positive Beispiele, wie man als SR durch die Medien gejagt werden kann.
Es
fanden attraktive Entwicklungen zu immer mehr Toren, auch in
internationalen
Vergleichen statt. Die unterschiedliche Entwicklungen haben: Zu ganz
schnellem
Spiel, mehr Netto-Spielzeit und dadurch auch als „Magnet“ den
Zuschauer-Boom in
vollen Stadien ausgelöst. Auch die Thematik „Abseits“ hat seine
große
Entwicklung durchgemacht.
Auch
Spielergehälter haben sich mittlerweile
schon „astronomisch“ entwickelt. Explodiert sind nun auch die
Ablösesummen
durch die Schallmauer: Real Madrid - Ablöse für Ronaldo 1
Milliarde Euro! Auch
negative Entwicklungen begleiten den Profifußballsport: Jeder
Vorfall von
Rassismus oder Fremdenfeindlichkeit ist einer zu viel, besonders im
Fußball.
Auch die Korruption und Bestechung mit dem „Fall Holzer“ hat ganz
schön
zugesetzt. Das gute Potenzial an deutschen Schiedsrichtern ist
international
ungebrochen gefragt und weltweit unterwegs. Hier hat sich die
Medienwelt als
Kontrollorgan entwickelt. Auch die Rudelbildung, Handspiele, extreme
Ellenbogen-Checks und Schwalben zur SR-Täuschung nehmen immer mehr
zu.
Schiedsrichter stehen immer öfters im Mittelpunkt. Die letzte
Entwicklung: Bei
Verletzung muss der Spielleiter jetzt unterbrechen. Abschließende
Aussage: „Ein
DFB-Pokalfinale in Berlin ist mit Abstand das Schönste, was man so
erleben
kann“, nach 25 erlebnisreichen Jahren an der Pfeife.
Bildunterschrift: Noch
lange im
intensiven Gespräch: KSL Ronald Schober, Selam Hagos (Partner von
Workshops und
Jugendkongressen gegen Rechtsextremismus), Michael
Weiner,
KSO Michael Frede
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