NfV Kreis Celle  
 
       NFV  Kreis  Celle       


 




 

Referees ziehen harmonische Bahnen
CELLE. Die gut zweistündige Versammlung der Fußball-Schiedsrichtergilde fand wiederum in der Realschule „Auf der Heese“ mit Beteiligung von 105 Mitgliedern statt. Da Neuwahlen erst wieder im kommenden Jahr anstehen, standen vielzählige Ehrungen und Auszeichnungen im Mittelpunkt der Großveranstaltung. In seinem Grußwort bedankte sich Kreisvorsitzender Jens-Holger Linnewedel für den tollen ganzjährigen Einsatz bei den „Schwarzkitteln“, ohne die es in der Regel keine Spiele gibt.
 
   Kreisschiedsrichterobmann (KSO) Michael Frede gab seinen umfassenden Bericht vor versammelter Mannschaft ab. Hier stachen besonders die vielen Aufsteiger in höhere Bezirks- und Verbandsligen hervor. Achim Prüße (Herren-Spielausschuss) bemerkte zum Celler FAIR-PLAY-Verhalten treffendes: „Willst du Celle oben seh’n, musst du die Tabelle um dreh’n“. Denn, der NFV-Kreis Celle rangiert in der abgelaufenen Saison 2009/10 nur wieder auf dem abgeschlagenen 44. Platz (Vorjahr 42.) von insgesamt 47 Fußballkreisen im Niedersächsischen Fußballverband (NFV), gewertet werden hier alle 1065 Fußballvereine ab der Kreis- bis zur Bundesliga-Elite. Im erfreulichen Gegensatz hierzu wurde zur „Mannschaft des Jahres 2010“ der SV Beckedorf II von den Unparteiischen aus den fünf Staffelbesten gewählt. Die Beckedorfer hatten einen Straf-Quotienten von nur 1,08, was rund einer Verwarnung pro Partie entspricht. Auch die beiden schon traditionell sehr fairen Eldinger Herren-Teams wurden Staffel-Fairnesssieger in der Kreisliga (1,29) und 1. Kreisklasse (1,21). So ist es also auch nicht ganz verwunderlich, dass nur ein einziges Celler Team unter die Top 50-Landesliste kam, eben diese SGE I auf dem 9. Landesrang der VGH-Saison-Fairnesswertung.
   Eckart Borges (KJA-Vorsitzender) erläuterte ausführlich das Lüneburger Bezirks-Pilotprojekt (U 7 - U 19) und die Auswirkungen der neuen U-Spielklasseneinteilung auf den laufenden Spielbetrieb. Der Sprecher der Kassenprüfer, Uwe Bregler, bescheinigte eine tadellos präsentierte Kassenbilanz und die Entlastung erfolgte daraufhin einstimmig. Lehrwart Ronald Schober zeigte kurz die im Wesentlichen drei neuen Regelanpassungen auf. Insgesamt konnten 23 Schiedsrichterkollegen (10 – 55 Jahre Mitgliedschaft) geehrt werden. Schiedsrichter des Jahres wurde Karl-Heinz Steinmetz und der erste Celler Jung-SR heißt Mario Bernhardt.
  „Und wir haben mit Schober noch zwei frische Aufsteiger in den Verband zu vermelden: der 20-jährige Mario Bernhardt und Enno Thiele. Beide haben es in zwei Jahren geschafft durch den Bezirk (BL+BOL) zu marschieren und leiten nun Spiele bis zur Oberliga; dazu kommen noch Einsätze als SR-Assistenten in der B-Junioren-Bundesliga sowie Spielleitungen der Jugend-Regionalliga“, äußerte sich erfreut „der Herr der Celler Schiedsrichterzunft“, Frede. In die Landesliga ist immerhin ein Aufsteiger zu vermelden. Der schon 37-jährige Yavuz Dag hat letztes Jahr den Aufstieg in die Bezirksliga geschafft und jetzt gleich mit dem Sprung in die neue Landesliga nachgelegt.  Horst Friebe, Pressesprecher NFV-Kreis Celle
„Referee 2010“ ist Karl-Heinz Steinmetz
 
Während der Jahresarbeitstagung der Fußballschiedsrichtervereinigung müssen viele Freunde von Karl-Heinz Steinmetz (TuS Bröckel) unter den 105 Anwesenden in der Aula der Realschule „Auf der Heese“ da gewesen sein. Wenn auch nur mit knapper Mehrheit, in traditioneller Stichwahl aus vier Vorschlägen, wählten die teilweise schon jahrzehntelangen Weggefährten auf den Celler Spielfeldern ihn nun verdientermaßen zum „Schiedsrichter des Jahres 2010“. KSO Michael Frede (links) und Lehrwart Ronald Schober (rechts) führten die Ehrung des sichtlich überraschten 72-jährigen durch, der seit 1976 in vorbildlicher Weise an der Pfeife aktiv ist. Das bereits „viel gewanderte“ und nun betagte Niedersachsenross wird als Wanderpreis demnächst nachgereicht, denn es befindet sich zurzeit in Verjüngungskur.

Horst Friebe





23 Fußball-Referees ausgezeichnet

Während der Jahresarbeitstagung der Celler Fußballschiedsrichtervereinigung sind vor versammelter Mannschaft von 105 Kollegen verdiente Spielleiterkameraden geehrt worden. Bronzene, silberne und goldene Ehrennadeln für 10-, 15- und 20-jährige Mitgliedschaft hat KSO Michael Frede mit schwungvoller Unterstützung von Lehrwart Ronald Schober überreicht. Urkunden, Armbanduhren und weitere Erinnerungs-Präsente wechselten für treue Mitgliedschaften über lange Zeiträume von bis zu 55 Jahren die stolzen Besitzer. Auf dem Foto sind zu sehen (hintere Reihe von links) Kai Föste, Werner Bohn, Markus Rieske (10 Jahre), Jörg Gerecke, Norbert Kohls, Michael Mehling, Hinrik Siekmann, Antje Witte, Ali Ekinci (15); (Mittlere Reihe) KSO Michael Frede, Ronald Schober (davor kniend) und Markus Lüßmann (20), John Breach, Udo Mundt, Wolfgang Traupe (25), Karl-Heinz Miks, Rolf von Ditzhysen, Edmund Meckling (40), Ingolf Centner, August Lüßmann, Hermann Bohlen (45);  und davor sitzend: Jörg Schlicht (50), Lothar Budich (Ex-KSO), Horst Pietzel (jeweils 55 Jahre) sowie Klaus Gärtner (SV Nienhagen), der der Schiedsrichtergilde (NFV-Kreis Celle) bereits ein halbes Jahrhundert die Treue hält.                                                          Horst Friebe


 
Der 75-jährige KSA-Beisitzer Arnold Hellbusch (von rechts), Michael Frede und Lehrwart Ronald Schober zeichneten den hochtalentierten Spielleiter aus. Foto: Friebe
Erster Celler „Jung-Schiedsrichter 2010“ ausgezeichnet
 
Bernhardt auf dem Weg nach ganz oben
 
CELLE. Die Jahresarbeitstagung der Fußballschiedsrichtervereinigung des NFV-Kreis Celle endete mit einer absoluten Premiere. Erstmals wurde auf dem Beschluss des KSA ein benannter Jung-Schiedsrichter geehrt. der im März 2005 mit vierzehn Jahren die SR-Prüfung erfolgreich abgelegt hat.
 Danach kam er gleich regelmäßig als SR-Assistent im Bezirk zum Einsatz und mit knapp 17 Jahren hat der Bockelskamper schon die ersten Herrenspiele auf Kreisebene souverän geleitet. In der Saison 2008/2009 wurde Mario Bernhardt (TS WIenhausen) für den Bezirk gemeldet und aufgrund seiner gezeigten hervorragenden Leistungen ist er in kürzester Zeit von der Bezirksliga - über die BOL - in die Verbands-Oberliga 2010/11 aufgestiegen. Aufgrund der hervorragenden Beobachtungs- und Lehrgangsergebnisse wurde er auch als SRA für die B-Jugend-Bundesliga gemeldet. Der 20-jährige (Zweiter von links) dient für viele junge Nachwuchs-SR als Vorbild, was man mit Fleiß und Einsatz alles erreichen kann. Aber er ist dabei nicht abgehoben, er leitet nach wie vor alle Spiele im Kreis zu denen er angesetzt wird. „Romanze“, wie ihn seine Freunde nennen, zeigt weiterhin keine Spur von Star-Allüren. KSO-Frede: „Ich bin mir sicher, wenn er diesen Weg so weitergeht, kann er als Referee  noch sehr viel bis hin zum Profifußball erreichen“. Aus der Sicht des Beobachters bleibt nun abzuwarten, wann die erste Schiedsrichterin auf Kreisebene ausgezeichnet werden kann.  Horst Friebe

 


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